Europa,  Schweden

Winter in Schwedisch Lappland

Ankunft am Rand der Welt – von Hamburg nach Kiruna

Unsere Reise nach Schwedisch Lappland beginnt vergleichsweise unspektakulär in Hamburg – zumindest bis wir über Stockholm hinaus Richtung Norden abheben. Je weiter der Flieger fliegt, desto leerer wird die Welt unter uns. Beim Landeanflug auf Kiruna beschleicht uns plötzlich ein ganz eigenartiges Gefühl: Wo genau sollen wir hier eigentlich landen? Kein Flughafen, keine Start- oder Landebahn, keine Straßen – nur endlose weiße Flächen, durchzogen von dunklen Bauminseln. Schnee, Wald, sonst nichts.

Erst als die Räder den Boden berühren, wird uns langsam klar, wie weit ab vom Schuss wir wirklich sind. Kiruna liegt rund 200 Kilometer nördlich des Polarkreises, und diese Abgeschiedenheit ist hier keine Marketingfloskel, sondern Realität. Spätestens jetzt verstehen wir auch, warum Mietwagen, Transfers und Unterkünfte unbedingt im Voraus organisiert sein sollten – spontane Lösungen funktionieren hier oben im Winter eher selten.

Der Flughafen selbst wirkt fast schon charmant improvisiert: ein einziges Gepäckband, frei zugänglich für alle, dazu ein kleiner Kiosk – und das Ganze verpackt in eine typische rote Schwedenhütte, wie man sie aus Bilderbüchern kennt. Großstadtflughafen? Fehlanzeige. Lappland pur.

Mit dem Shuttlebus fahren wir ins Stadtzentrum zu unserem Hotel. Draußen empfängt uns eine Welt aus Schnee und Eis, wie wir sie so noch nie erlebt haben. Alles knirscht unter den Schuhen, die Luft ist klar und still, fast gedämpft. Noch am selben Abend machen wir einen ersten Spaziergang durch die Nachbarschaft des „alten“ Kiruna – vorbei an Holzhäusern, verschneiten Wegen und Straßenlaternen, deren Licht sich im Schnee spiegelt. Ein erstes vorsichtiges Eintauchen in diese besondere, nordische Welt, die in den nächsten Tagen noch viele Überraschungen für uns bereithalten wird.

Kiruna zwischen Erz, Umzug und Polarlichtzauber

Kiruna ist keine Stadt, die einfach so gewachsen ist – sie wurde gegraben. Der Bergbau ist hier allgegenwärtig und prägt nicht nur das Stadtbild, sondern das gesamte Leben im hohen Norden. Verantwortlich dafür ist vor allem die Eisenerzmine von LKAB, eine der größten unterirdischen Erzminen der Welt. Seit über 100 Jahren wird hier Eisenerz gefördert, und was dabei aus dem Berg geholt wurde, türmt sich heute sichtbar in Form gewaltiger Hügel rund um die Stadt auf – künstliche Berge aus Abraum, die wie eine bizarre Gebirgslandschaft wirken.

Doch der Preis für diesen Reichtum liegt direkt unter den Füßen der Stadt. Der Bergbau lässt den Boden langsam absinken – und genau deshalb befindet sich Kiruna mitten in einem weltweit einmaligen Projekt: Die gesamte Stadt zieht um. Etwa fünf Kilometer weiter südlich entsteht ein neues Zentrum, während Teile des alten Kiruna nach und nach verschwinden oder verlegt werden. Besonders symbolträchtig ist dabei die berühmte Kiruna-Kirche, eines der größten Holzgebäude Schwedens. Bei unserem Besuch wird sie gerade auf ihren Umzug vorbereitet – ein eigenartiger Anblick: Ein Wahrzeichen auf Reisen, während seine Stadt neu entsteht.

Wir stapfen durch tiefen Schnee, erkunden alte und neue Stadtteile und versuchen ganz praktisch herauszufinden, wie das Leben hier im Winter funktioniert. Ein Programmpunkt auf unserer Liste: Fritidsbanken – eine großartige schwedische Idee, bei der man Sport- und Outdoor-Ausrüstung kostenlos ausleihen kann. Schneeschuhe, Langlaufski, Helme – alles da, für Einheimische wie Besucher. Schon allein dieses Konzept zeigt, wie selbstverständlich Bewegung in dieser Umgebung dazugehört.

Über den Midnattssolstigen, einen Rundweg mit Aussicht, gelangen wir schließlich zum Skihang oberhalb der Stadt. Von hier oben öffnet sich der Blick über Kiruna, die umliegenden Wälder und die endlosen weißen Flächen Lapplands. Doch lange bleibt die Sonne nicht: Im Februar verabschiedet sie sich früh, und der schnelle Sonnenuntergang treibt uns zurück ins Hotel – Hände auftauen, Tee trinken, Kräfte sammeln.

Denn der Abend verspricht Großes. Unsere Aurora-App zeigt hervorragende Chancen auf Nordlichter, und so machen wir uns später, dick eingepackt, auf den Weg zum Camp Ripan. Was dort passiert, übertrifft all unsere Erwartungen: Der Himmel beginnt zu tanzen. Erst zartgrün, dann immer intensiver, schließlich mischen sich Pink- und Violetttöne darunter. Über uns spannt sich ein leuchtender Aurora-Dom, als würde der Himmel selbst zur Kuppel werden.

Wir stehen einfach nur da, staunen, frieren, lachen – und können unser Glück kaum fassen. Nordlichter, wie man sie sich erträumt, mitten in Lappland, an einem Ort, der ohnehin schon das Gefühl vermittelt, am Rand der Welt zu sein.

Spikes, Schnee und PS – unterwegs zwischen Vorsicht und Freiheitsgefühl

Seit unserem letzten Winterurlaub in Finnland haben wir dazugelernt. Diesmal sind wir vorbereitet – Spikes an den Schuhen, festgezurrt und jederzeit einsatzbereit. Sie geben uns ein gutes Stück Sicherheit bei unseren Spaziergängen durch Kiruna, während neben uns Autos vorsichtig – und manchmal auch weniger vorsichtig – über die vereisten Straßen rutschen. Es knirscht, es gleitet, es fühlt sich fragil an. Und irgendwo im Hinterkopf meldet sich ein Gedanke, der uns leicht mulmig wird: Ab morgen werden wir selbst mit dem Auto unterwegs sein.

Zur Ablenkung kommt unser Programmpunkt für diesen Tag genau richtig: eine Schneemobiltour durch die winterliche Wildnis Lapplands. Direkt am Hotel werden wir abgeholt und schon kurze Zeit später sitzen wir auf massiven, schweren Schneemobilen – wahre Arbeitstiere für diese Region. Dazu ein dicker, isolierter Winteranzug, der uns in eine Mischung aus Michelinmännchen und Polarforscher verwandelt. Bewegungsfreiheit zweitrangig, Wärme absolut entscheidend.

Nach einer kurzen, präzisen Einweisung geht es los. Wir folgen schmalen Markierungen über zugefrorene Flüsse, hinein in dichte Waldabschnitte, vorbei an verschneiten Ufern und endlosen weißen Flächen. Kaum Verkehr, kaum Geräusche – nur das Brummen der Motoren und der Fahrtwind im Helm. Der Geschwindigkeitsrausch setzt schnell ein, begleitet von diesem besonderen Gefühl von Weite und Freiheit, das man nur an Orten erlebt, an denen es scheinbar kein Ende gibt.

Unser Ziel liegt tief im Wald: eine kleine Hütte, warm, rauchend, einladend. Drinnen warten frisch gebackene Waffeln und heißer Tee – ein unscheinbarer Moment, der sich überraschend schnell zu einem der schönsten des Tages entwickelt. Kalte Wangen, warme Hände, einfache Gespräche, draußen die absolute Stille des Winters.

Auf der Rückfahrt ändert sich die Stimmung noch einmal. Wir fahren dem Sonnenuntergang entgegen, der Himmel färbt sich langsam in Pastelltöne aus Rosa, Orange und Violett. Die Landschaft wirkt plötzlich weich, fast surreal. Ein perfekter Abschluss für einen Tag, der uns gezeigt hat, wie nah in Lappland Vorsicht und Abenteuer beieinanderliegen – und wie schnell Sorgen im Fahrtwind verschwinden können.

Allein am Flughafen und dann hinein in die Weite – unterwegs auf der E10

Der Tag beginnt mit einer kleinen Bewährungsprobe. Wir holen unseren Mietwagen am Flughafen Kiruna ab – zumindest theoretisch. Trotz Vorbestellung ist weit und breit kein einziger Mensch zu sehen. Keine Schalterbesetzung, keine Mitarbeiter, keine Erklärung. Nur wir, unser Gepäck und ein sehr stiller Flughafen. Wir laufen umher, schauen in jede Ecke, telefonieren Hotlines ab, warten, zweifeln kurz an unserem Zeitplan – bis schließlich doch jemand auftaucht und uns aus der Lage hilft. Erleichterung macht sich breit: Schlüssel in der Hand, Auto gefunden, es kann losgehen.

Und dann liegt sie vor uns: die E10. Eine Straße, die man nicht einfach nur befährt, sondern erlebt. Sie führt von Kiruna bis zur norwegischen Grenze und zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Panoramastraßen Nordskandinaviens. Kaum haben wir die Stadt hinter uns gelassen, öffnet sich die Landschaft. Gefrorene Seen, sanfte Hügel, immer höhere Berge, verschneite Wälder – eine Winterkulisse wie aus dem Bilderbuch. Wir halten immer wieder an, machen Fotostopps, steigen aus, atmen diese klare, trockene Kälte ein und genießen das Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.

Ein wichtiger Halt auf dem Weg ist das Abisko Nationalparkcenter. Hier holen wir uns Informationen zu möglichen Wanderungen für die kommenden Tage. Abisko gilt als einer der schneesichersten und zugleich zugänglichsten Nationalparks Lapplands – mit gut markierten Wegen, selbst im Winter. Auch das berühmte „Blue Hole“, ein Bereich mit oft klarem Himmel, der besonders gute Chancen auf Nordlichter bietet, wird uns hier noch einmal erklärt. Theorie für heute, Praxis für später.

Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser Ziel: Riksgränsen/Katterjokk, direkt an der Grenze zu Norwegen. Unsere kleine Ferienwohnung liegt nur wenige Meter von der Landesgrenze entfernt, mitten im Skigebiet. Drinnen gemütlich, draußen absolute Wildnis. Und dann dieser Balkon: perfekt ausgerichtet, freier Blick Richtung Himmel – ideale Voraussetzungen für abendliches Nordlichtschauen, ganz ohne das Haus verlassen zu müssen.

Nach den ersten Tagen in Kiruna fühlt sich dieser Ort noch einmal anders an: rauer, alpiner, abgeschiedener. Genau richtig für die kommenden Tage zwischen Bergen, Schnee und hoffentlich weiteren tanzenden Lichtern am Himmel.

Winterwandern in Abisko – Spuren im Schnee und neue Erkenntnisse

Nach den Fahrten der letzten Tage fühlt sich dieser Morgen bewusst ruhig an. Kein Auto, kein Zeitdruck – stattdessen eine entspannte Winterwanderung im Nationalpark Abisko. Der berühmte Kungsleden, Schwedens bekanntester Fernwanderweg, bietet hier auch im Winter einen wunderschönen Abschnitt. Direkt am Fluss entlang folgen wir der Spur durch eine Landschaft, die zugleich offen und geschützt wirkt: gefrorenes Wasser, verschneite Ufer, Berge, die sich langsam vor uns aufbauen.

Der Schnee erzählt Geschichten. Immer wieder bleiben wir stehen und versuchen, Tierspuren zu deuten: größer, kleiner, parallel verlaufend oder plötzlich im Wald verschwindend. Wir rätseln, vergleichen, spekulieren – und sind im Nachhinein fast froh, dass wir erst bei der Rückkehr von anderen Wanderern erfahren, dass heute bereits Elche gesichtet wurden. Ein majestätischer Gedanke, der uns beeindruckt, aber unterwegs vermutlich eher nervös gemacht hätte.

Unsere Tour setzen wir später am Abisko-Canyon fort. Hier wird der Weg schmaler, eisiger, technisch anspruchsvoller. Wieder einmal sind wir dankbar für unsere Spikes, die sich inzwischen als unverzichtbare Begleiter etabliert haben. Der Canyon selbst wirkt im Winter besonders dramatisch: steile Felswände, eingefrorene Strukturen, darunter das Wasser, das sich trotz Eis und Kälte seinen Weg bahnt.

Am Abend zurück in unserer Ferienwohnung wartet eine unerwartet schöne Begegnung. Beim gemeinsamen Warten auf Nordlichter lernen wir Jenny aus Finnland kennen. In entspannter Atmosphäre kommen wir ins Gespräch – über das Leben hier oben, die Jahreszeiten und die Realität jenseits unserer Reisefantasien. Wir erfahren, dass die Skisaison hier gerade erst richtig beginnt und viele Restaurants und Supermärkte in den kommenden Tagen wieder regelmäßiger öffnen werden. Anfang März gilt hier als Startpunkt, nicht als Ausklang.

Wir sind ehrlich überrascht. Wir dachten, wir wären am Ende der Saison angereist – und lassen uns eines Besseren belehren. Bis Ende Februar können starke Schneestürme auftreten, die tagelange Straßensperrungen verursachen. Plötzlich bekommt das Wort „Abgeschiedenheit“ noch einmal eine neue Bedeutung.

Mit dieser Erkenntnis ändern wir unser Verhalten: Wetter-Apps werden nun mehrmals täglich geprüft, Vorräte aufgestockt, Plan B gedanklich vorbereitet. Lappland zeigt uns einmal mehr, dass man hier zwar willkommen ist – aber niemals vergessen sollte, wer das Sagen hat: die Natur.

Stürmische Tage, kleine Touren – und Abende unter tanzenden Lichtern

In den folgenden Tagen zeigt Lappland, was es bedeutet, im Winter flexibel zu bleiben. Das Wetter ist wechselhaft, teilweise stürmisch, mit starkem Wind und plötzlich schlechter Sicht. Wir beschließen, das Auto stehen zu lassen – eine Entscheidung, die sich schnell als genau richtig erweist. Statt langer Fahrten setzen wir auf das Naheliegende: Spikes unter den Schuhen, Schneeschuhe an den Füßen und kleine, überschaubare Touren rund um Katterjokk und Riksgränsen.

Dank der geliehenen Schneeschuhe von Jenny eröffnen sich uns neue Möglichkeiten. Eine unserer schönsten Touren führt uns hinauf zur Skistation. Der Weg ist ruhig, die Umgebung weit, und oben angekommen werden wir mit einer großartigen Aussicht belohnt – Berge, Schnee, Himmel, alles in klaren Linien. Lappland in seiner reduzierten, kraftvollen Form. Zur Belohnung gibt es Zimtschnecken an der Sesselliftstation, ein kleiner Luxus, der in dieser Umgebung überraschend perfekt passt.

Hier oben ist viel los. Skifahrer ziehen ihre Bahnen, überall starten und stoppen Schneemobile, die hier oben weniger Freizeitvergnügen als selbstverständliches Fortbewegungsmittel sind. Jeder scheint von A nach B zu müssen – routiniert, schnell, unaufgeregt. Auch der große zugefrorene See in der Nähe ist ein zentraler Treffpunkt: Schlittenhunde rennen über die Fläche, Schneemobile düsen quer hinüber, Langläufer gleiten nahezu lautlos durch den Schnee. Ein lebendiges Winterpanorama, das dennoch nie hektisch wirkt.

Wir selbst finden schnell unseren Rhythmus. Nach den Touren lassen wir es bewusst entspannt angehen: lesen viel, trinken Tee, schauen aus dem Fenster, lauschen dem Wind. Und warten – fast schon ritualisiert – auf die Abende. Denn sie gehören dem Himmel.

Fast jeden Abend werden wir belohnt. Nordlichter erscheinen zuverlässig, mal zart und fließend, mal kräftig und dominierend. Sie ziehen uns immer wieder nach draußen, lassen uns still werden, staunen, frieren, lächeln. Trotz aller Wiederholung verlieren sie nichts von ihrer Wirkung. Im Gegenteil: Jeder Abend fühlt sich besonders an, fast wie ein persönliches Geschenk.

So werden diese letzten Tage weniger von großen Distanzen geprägt, sondern von Nähe – zur Landschaft, zum Moment, zum langsamen Rhythmus des Nordens. Und genau das macht sie zu einem der intensivsten Teile unserer Reise.

Fazit: Schwedisch Lappland im Winter – mehr als nur ein Reiseziel

Schwedisch Lappland im Winter ist kein Ort, den man einfach besucht – es ist eine Erfahrung, auf die man sich einlassen muss. Die Weite, die Stille, das Licht und die Kälte verändern den Blick auf Zeit, Bewegung und Planung. Nichts ist selbstverständlich, vieles muss vorbereitet werden, und doch bleibt immer ein Rest Unberechenbarkeit. Genau darin liegt der Reiz.

Zwischen Kiruna, Abisko und Riksgränsen haben wir eine Region kennengelernt, die von Gegensätzen lebt: moderne Infrastruktur neben absoluter Abgeschiedenheit, jahrzehntealter Bergbau neben einer Stadt im Umzug, durchorganisierte Skigebiete neben unberührter Natur. Lappland ist nicht romantisch im klassischen Sinne – es ist ehrlich, rau und beeindruckend klar.

Was bleibt, sind die kleinen und großen Momente: das erste Gefühl der Orientierungslosigkeit beim Landeanflug, das Knirschen des Schnees unter Spikes, der Geschwindigkeitsrausch auf dem Schneemobil, Waffeln in einer Hütte im Nirgendwo, Gespräche mit Menschen, die hier leben – und Abende, an denen der Himmel selbst zur Bühne wird. Die Nordlichter waren dabei mehr als nur ein Highlight; sie wurden zum festen Bestandteil unseres Alltags, fast schon selbstverständlich und doch jedes Mal aufs Neue faszinierend.

Lappland hat uns gelehrt, langsamer zu werden, Pläne anzupassen und der Natur ihren Raum zu lassen. Vielleicht ist genau das die größte Erkenntnis dieser Reise: Nicht alles muss maximal gefüllt, durchgetaktet oder optimiert sein. Manchmal reicht es, warm eingepackt auf einem Balkon zu stehen, nach oben zu schauen und einfach da zu sein.

Wir reisen weiter – aber ein Teil von uns bleibt hier oben, zwischen Schnee, Wind und tanzenden Lichtern am Himmel.

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