Warum Pidurangala Rock sich mehr lohnt
Taschenlampen-Wanderung auf Pidurangala Rock
12.02.2019/ 28°C
4 Uhr klingelt wieder der Wecker, 4.30Uhr geht es auch schon los mit dem TukTuk nach Sigiriya zum Pidurangala (Felsen). Der Weg ist knappe 18 km lang und einige Menschen sind schon auf den Straßen unterwegs, und vor allem kurz vor dem Ziel wird der Verkehr immer mehr. Der frühe Aufstieg mit Taschenlampen hat wohl nicht nur uns gereizt. Unser TukTuk Fahrer erklärt er werde warten egal wie viele Stunden wir bräuchten und lehnt sich zurück für ein Nickerchen. Wir sind motiviert und wagen im Dunklen mit Leuten aus den Niederlanden und Deutschland den Aufstieg über große Felsen und Wurzeln immer entlang kleiner Schilder. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind hier notwendig um über Felsen und Steine zu klettern, vor allem in der Dämmerung müssen wir oft den Weg erahnen. Oben angekommen sehen wir erstmal nur Nebel und Wolken und sind doch etwas traurig, da wir extra für den Sonnenaufgang uns auf den Weg gemacht hatten. Wir suchen uns inmitten der vielen Leute einen Platz und beobachten die Affen und den langsam heller werdenden Himmel. Von Pidurangala hat man einen fantastischen Blick auf die wilde urwald-ähnliche Umgebung und sitzt dem Sigiriya Rock mit seiner Festung genau gegenüber.
Stück für Stück klärt sich dieser und die Sonne kämpft sich durch – dennoch gut, dass wir Jacken dabei haben. Wir genießen ca. zwei Stunden die Aussicht ehe wir zum TukTuk zurück kehren. Gar nicht so einfach bei der Vielzahl an Fahrzeugen genau unserer Fahrer wieder zuerkennen, doch zum Glück findet er uns. Auf dem Rückweg begutachten wir Reisfelder, Lotusblüten auf einem See und einen ca. 80 cm großen Leguan. Nach dieser morgendlichen Tour gibt es Frühstück und wir entscheiden uns spontan Sachen zu packen und den nächsten Bus nach Kandy zu nehmen.




Dambulla und der Höhlentempel
Dambulla, 30°C
Nach der kurzen Nacht genießen wir erstmal den Blick auf den saftig grünen Garten vor unserer Tür und all die Palmen, die ihn säumen. Bei uns losen Palmen direktes Urlaubsgefühl aus und wir sind bereit für ein leckeres Frühstück mit Linsencurry, Reisnudelfladen und den heimischen Ceylan Tee (alles sehr lecker und gut gewürzt). Dick eingecremt mit Sonnencreme und fixiert mit einer Schicht Mückenspray, schnappen wir uns die zur Verfügung gestellten Fahrräder und fahren beschwingt Richtung Höhlentempel, vorbei an den ersten Reisfeldern, hupenden TukTuks und Kühen. Auf einem Berg gelegen beginnen wir die Räder anzuschließen und den Aufstieg zu den Tempeln. Eintritt ist für das Weltkulturerbe zu zahlen, und kurz nach dem Kassenhaus begleiten uns die ersten kleinen Affen auf unserem Weg nach oben. Über kleine Treppen gelangt man auf ein Plateau und hat eine schöne Aussicht, kleine Affen laufen umher und durch ein weißes Tor kommt man direkt auf den Hof der Höhlentempel. Jeder einzelne Tempel hat verschiedene Buddha-Statuen und Verzierungen. Bei der Wärme kann man hier sich gut abkühlen und Interessantes über die einzelnen Tempel lesen.
Nachdem wir die einzelnen Höhlen erkundet haben beschließen wir den Rundgang weiter fortzusetzen Richtung goldener Tempel mit dem wohl größten sitzenden Buddha der Welt. Vom Plateau aus gibt es mehrere kleine Wege, die man laufen kann zu weiteren Gebäuden oder in das Stadtzentrum. Die Aussicht ist traumhaft auf sattgrüne Ebenen und vereinzelte Hügel in der näheren Umgebung. Danach spazieren wir noch durch das Zentrum von Dambulla, kaufen Melone und Wasser und werden von fies bellenden Hunden bis kurz vor unserer Unterkunft verfolgt. So schnell haben wir noch nie in die Pedale getreten, voller Angst gebissen zu werden. Reichlich erregt und aus der Puste erreichen wir wieder den herrlichen Garten unserer Unterkunft und machen uns einen entspannten Abend auf der Veranda um weitere Touren zu planen. Die Frau des Hauses zaubert uns ein leckeres Kürbis Curry.
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