Jeeptour zu den Elefanten im Udawalawe Nationalpark
Vom Hochland zum Udawalawe Nationalpark
Ella – Udawalawe, 18.02.2019, 35°C
Zum Frühstück gab es nocheinmal den fantatischen Ausblick sowie Roti-Pancakes, Kurkuma Crepes gefüllt mit karamelisierten Kokosflocken sowie Omlette mit Toast. Obst und frischer Saft fehlten natürlich nicht. Gegen 8.30 Uhr liefen wir bepackt zur Bushaltestelle im Ortskern von Ella. Nach kurzer Wartezeit konnten wir sogar noch einen Sitzplatz im Bus einnehmen. Unsere Backpacks wurden zum Ersatzrad in den Kofferraum des klapprigen Busses gepackt. Ganze 99 LKR pro Person kostete uns nun die Tour nach Wellawaya, denn hier mussten wir umsteigen. Gewechselt wurde in einen Bus mit Fahrtrichtung Colombo, wobei diesmal das Bus Suchen und Finden sehr schnell ging da wenig los war in dem Ort. Zu meist waren wir die einzigen Reisenden neben all den Einheimischen in den Bussen, wurden angelächelt und größtenteils ignoriert. Auf der ersten Fahrt hielten wir ganze 2 min am Straßenrand damit der Busbegleiter beten konnte. Auf der zweiten Fahrt hatten wir inmitten in einem Ort 10 min Teepause. Diese wurde von Einheimischen genutzt um trommelnd durch den Bus zu laufen und/oder nach Geld zu fragen. Nach der Pause war es uns wieder möglich direkt zusammen zu sitzen und kurz darauf kamen 3 Polinnen dazu. Nun war der Bus insgesamt sehr voll und nach insgesamt 3 Stunden erreichten wir unser Ziel – Udawalawe. Ein 10 minütiger Spaziergang und eine Diskussionen mit Taxifahrern später erreichten wir unsere geplante Unterkunft in einem kleinen Wäldchen aus Bananen- und Papayabäumen. Drei kleine Hütten mit Klimaanlage und Flachbild-TV erwarteten uns. Wir waren mehr als überrascht über diese moderne Ausstattung, freuten uns dennoch umso mehr über ein sauberes Badezimmer.


Elefanten aus nächster Nähe
Auf 13Uhr hatten wir gemeinsam mit der Unterkunft eine Safari Tour durch den Nationalpark reserviert. Sam und Kumar, Ranger und gute Freunde vom Hüttenvermieter, holten uns mit dem Jeep pünktlich ab. Wir blieben die einzigen Gäste heute und düsten rasant am Wasserreservoir vorbei zum Eingang des Nationalparkes. 8250 LKR kostet der Eintritt und schon kurz nach Einfahrt sahen wir die ersten Tiere: Adler, Leguane, Echsen und dann im Gebüsch schon einen erste Elefantenfamilie samt Baby-Elefant, die sich mit Schlamm einrieben um sich vor der Sonne zu schützen. Wir waren begeistert!
Als diese dann verschwanden ging es weiter zu einem See an dem viele bunte Vögel und Wasserbüffel lebten. Ein männlicher Elefant schwamm im See, sein Rüssel wir ein Schnorchel in der Luft sichtbar. Im Geäst waren Sambalrehe zu sehen und eine schwangere Elefantendame kreuzt kurz darauf unseren Weg. Bisher waren wir so ziemlich alleine im Park unterwegs und Kumar erzählt uns viele interessante Dinge zu den Tieren. Erst als wir eine Elefantenfamilie mit zwei Babies entdeckten kamen aus allen Himmelsrichtungen viele Jeeps angefahren und umzingelten die Dickhäuter. Erschreckend nah fuhren sie an die Tiere, was uns zurück schrecken lies. Unsere 5 stündige Tour verging wie im Flug, Krokodile und eine Eule waren noch weitere Highlights. Kurz nach Verlassen des Parkes fing es Gewitter aufzuziehen und wir fuhren zurück zur Unterkunft. Abendessen wurde uns hier netterweise angeboten, es gab leckeren Fried Rice mit Gemüse und Curry aus gelben Linsen. Mal wieder waren wir die einzigen Gäste. Anscheinend haben wir ein Händchen für besondere Unterkünfte. Gemütlich zogen wir uns in den Bungalow zurück und versuchten auf den sehr harten Matratzen Ruhe zu finden. Mit den tollen Bildern und Erlebnissen vom Tag schlafen wir fix ein. Unser nächstes Etappenziel hat ebenfalls tierisch viel zu bieten > lies hier.

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3 hilfreiche Fakten
- Jeeptouren werden überall angeboten, Preise vergleichen lohnt sich
- Parkeintritte in den Nationalparks sind teuer und richten sich nach Personenanzahl und Fahrzeug (2 Pers plus Jeep in unserem Fall 8250 LKR)
- Udawalawe selbst sind viele kleine Häuser, ein Minimarkt – Restaurants haben wir vergeblich gesucht


