Aruba
Kakteen, raue Küsten und bizarre Felsen


Willkommen auf den holländischen Antillen. Drei kleine tolle Inseln mit sehr trockenem Klima und Durchschnittstemperaturen von 28-33 Grad. Karibik pur wenn man die Strände sieht, Steppen und Kakteenwüste im Hinterland von Aruba. Hier wartete die überschaubare bunte Stadt Oranjestad mit ihren bunten Häusern und vielen Geschäften auf uns. Sehr europäisch schaut es hier aus und alle sprechen Holländisch, Englisch oder Spanisch. So auch unser Reitlehrer, denn Aruba erkundete ich heute per Pferd. Auf der Pondarosa Ranch begrüßten wir unsere Begleiter und ließen uns kurz einweisen. Im Westernstil wurde durch die wilde Küsten- und Hügellandschaft geritten, durch riesige Kakteen und Aloe Vera Pflanzen bis hin zu weißen Sanddünen. Einige Naturhighlights wie die Natural Bridge lagen auf unserem Weg. Dies ist eine aus Vulkanstein geformte natürliche Brücke, welche nur durch Erosion und Wasserkraft geformt wurde (Nachtrag: mittlerweile leider eingestürzt). Ganz interessant aus dieser Perspektive mal eine Insel zu erkunden. Auffallend zu den anderen karibischen Inseln davor, dass doch hier viele Familien wenigstens in Steinhäusern mit kleinem Garten leben auch wenn deren Zustand teilweise traurig war. Hingegen protze die Einkaufsstraße in Oranjestad mit schillernden Geschäften.
Mit dem Jeep über die Insel
3/21/2016
A wie Aruba, A wie Abenteuer und genau diesem Motto folgend stieg ich hoch motiviert in einen der offenen Jeeps. Die ersten 10Minuten ging es durch Oranjestad, danach zu den bereits bekannten Inselhighlights an der Ostküste. Kurz nachdem wir die geteerten Straßen verließen wusste ich warum auch hier Anschnallen Pflicht ist. Offroad düsten wir durch die wilde Landschaft aus Kakteen und Divi-Divi Bäumen. Es ging Hügel steil hinauf und wieder runter , kein Stein und keine Sandgrube ließ unser Jeepfahrer aus. An der Natural Bridge , einer durch Wellenkraft geformten Brücke am Meer, gab es den ersten Stopp zum Beine vertreten und Natur bestaunen. Das Einzige was man hier hörte war das Klatschen der Wellen auf das Vulkangestein am Ufer. Herrliche Natur und fabelhafte Aussichten dann später auch von dem Ayo Rocks. Diese Felsbrocken dienten einst den Arawaks (erste Bewohner Arubas, Indianer ) zum Unterschlupf als die Spanier auf die Insel kamen. Heute noch kann man über, drunter und durch die Felsen klettern und dabei die ein oder andere Felsmalerei begutachten. Hier begegneten uns auch die größten Leguane, schön versteckt in den Felsspalten krochen sie ans Tageslicht.
Als es dann weiter Richtung Süden ging wurde der Arikok-Nationalpark endlich ausgeschildert doch so richtig zu erkennen war da nichts. Erst nachdem ein paar weitere Hügel Offroad überwunden waren kam die wunderschöne Landschaft zum Vorschein. Vom Jeep aus konnte man kleine Sandstrandbuchten sehen , Kakteenfelder , steppenartige Abschnitte und vor allem rot-orange Erde. Ein tolles Panorama begleitete uns auf dem Weg zum Natural Pool. Dieser ist ein durch Vulkangestein umgebener im Meer liegender Pool, der vor Wellen geschützt ist und viele bunte Fische beherbergt. Perfekt also zum Schnorcheln. Plötzlich schreit eine Frau auf, sie hat die riesen Krabben entdeckt welche die Felsenwände hinaufsteigen. Auch hier ist die Natur einmal wieder überwältigend schön und noch unberührt. Die Erfrischung im Natural Pool tat gut auch gleichzeitig den ganzen Staub und Sand, den wir auf der Fahrt abbekommen haben, endlich loszuwerden. Der Rückweg ist ebenfalls spektakulär, steht unser Jeep teilweise fast komplett auf der Seite in einigen Kurven. Man wird wieder durchgeschüttelt und teilweise stockt mir der Atem. Eine Abfahrt aus Sand und wir driften im letzten Moment um die Kurve, puhhhh mehr Bauchkribbeln vertrage ich heute nicht mehr aber die Tour war definitiv abenteuerlustig und einmalig zugleich!






