Costa Rica,  Nord- & Zentralamerika

Costa Rica – Von Faultieren, Mangroven & Mantarochen

Dieser letzte Abschnitt unserer Reise war geprägt von intensiver Naturerfahrung: majestätische Tiere, stille Wasserfälle, geheimnisvolle Mangroven und die unendliche Weite des Pazifiks. Costa Rica zeigte sich hier von seiner wildesten und zugleich schönsten Seite.

Manuel Antonio Nationalpark – süße Faultiere und Meer

Erster Stopp war der berühmte Manuel Antonio Nationalpark, wo wir uns besonders auf die Faultiere freuten – und tatsächlich hatten wir Glück! Gemächlich hingen sie in den Bäumen und ließen uns in aller Ruhe beobachten. Nach der Tierbeobachtung genossen wir ein erfrischendes Bad im Pazifik – das Meerwasser war angenehm warm und klar, genau das Richtige nach dem langen Wandertag.

Weiterfahrt nach Uvita – pure Natur und entspannte Stimmung

Mit dem Bus ging es über Quepos nach Uvita – eine gemütliche Fahrt, bei der man sich ganz dem Rhythmus des Landes hingeben kann. Dort angekommen, bezogen wir eine traumhafte Holzhütte, die so nah an der Natur war, wie es kaum besser geht. Von unserer Terrasse rauschten Tukane vorbei, und die Geräuschkulisse aus Dschungel, Vögeln und Grillen begleitete uns in die Nacht.

Zum Frühstück gab es leckere Kochbananen-Wraps und frisch gebrühten Kaffee – einfache Dinge, die uns richtig glücklich machten.

Touren in und um Uvita – Wasserfälle, Mangroven & Regenwald

Unsere erste Tour führte zum Nancaya Wasserfall, den wir auf einer entspannten Wanderung erreichten. Das Bad im Wasserfallbecken war herrlich erfrischend – eine kleine Auszeit mitten in der Natur.

Am nächsten Tag ging es nach Sierpe, wo wir mit dem Boot durch die dichten Mangroven fuhren. An Bord war eine bunt gemischte Gruppe, darunter einige Ladies aus Kalifornien – schnell kamen wir ins Gespräch und genossen die Fahrt entlang der Drake Bay auf dem Pazifik.

Unser Ziel war die Insel Cano Island und die Ranger-Station San Pedrillo. Gleich bei der Ankunft begegneten wir einem Krokodil – ein echtes Highlight! Zusammen mit unserem Guide Eduardo erkundeten wir den Regenwald, entdeckten farbenprächtige Aras, Faultiere, verschiedene Affenarten und kleine, bunte Frösche. Die Vielfalt und Lebendigkeit dieses Ökosystems war schlicht beeindruckend.

Casita bei Yoga Maya – Ruhe, Pool und Schnorcheln

Nach dem Ausflug zogen wir um in unsere nächste Unterkunft: die Casita bei Yoga Maya, ein wunderschönes Gelände mit tropischen Pflanzen und einem traumhaften Pool, nur einen Katzensprung vom Strand entfernt.

Ein weiterer Höhepunkt war ein Schnorchelausflug, bei dem wir einen riesigen Mantarochen und viele bunte Fische sahen. Trotz großzügigem Eincremen bekamen wir den Sonnenbrand unseres Lebens – die Sonne hier ist einfach gnadenlos.

Am nächsten Tag erkunden wir die „Walflosse“ in Uvita – einen Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick über die Küste. Wir schrieben Postkarten und genossen die letzten Stunden am Strand, bevor die Abreise dann leider viel zu schnell kam.

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